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Buch Nostalgie - Liebelingsbücher aus der Jugend


Die Idee zum Beitrag kam mir gestern Abend, als ich kurz vorm schlafen noch mein Buch hervorholte und las. Bei meiner letzten Aufräumaktion habe ich das das eine oder andere Buch aussortiert, da dafür einfach kein Platz ist. Schließlich ist mein Bücherregal nicht das Größte und ich besitze noch Kochbücher, Mangas, Fachbücher ... Eigentlich bin ich ja Besitzerin eines E-Books, um genauer zu sein eines Tolino Shine's. Nicht das Neuste Modell und ich muss gestehen, seit ein paar Monaten habe ich das Teil nicht mehr angemacht.

Aber zurück zu den guten alten Büchern. Von daheim habe ich mir das eine oder andere Buch mitgenommen, welches gerne in meiner Jugendzeit gelesen habe. Kennt jemand von euch noch den Funtasie-Buchclub? Ich habe mich jeden Monat immer wie ein Keks gefreut, wenn eins der Pakete ankam. Bezahlt haben es natürlich die lieben Eltern ... heute würd eich wohl kein Geld mehr dafür ausgeben. Umso entäuschter war ich, als der Buchclub seine Pforten schloss. Es gab da zum Schluß so eine Aktion, wo man sich nochmal gewünschte Bücher aus einer Serie bestellen konnte. Ich mochte diese Robyn-Serie total, habe aber leider nicht alle komplett; ein Titel fehlte mir. Und seit ein paar Tagen sitze ich wieder darüber und erinnere mich daran, als ich die Bücher verschlang. 


Eigentlich sind Jugendbücher keine Genre mehr für mich. Ich weiß noch, wie ich mal wahllos bei Thalia ein Buch gegriffen habe, ohne zu wissen, das es eigentlich für Jugendliche geschrieben war. Schon auf den ersten Seite konnte ich mich mit den Schreibstil gar nicht anfreunden und brachte es ne Stunde später oder so wieder zurück und tauschte es gegen ein anderes Buch um.
Aber bei den Büchern aus dem Funtasie-Buchclub ist es etwas anderes. Ja, die Zielgruppe sind auch hier junge Mädchen und mit roten Kopf hat man sich jede Kussszene durchgelesen und selbst davon geträumt. Heute kann ich darüber nur schmunzeln, aber sie haben ihre Wirkung auf mich nicht verloren. Im Gegenteil, sie erinnern mich an vergangene Zeiten.
Desshalb bringe ich es auch nicht übers Herz, die einfach wegzuschmeißen. Die werden in meinen Bücherregal wohl immer einen Platz bekommen.

Auch das Buch Das Vermächtnis von Elizabeth Chandler hat mir irre gut gefallen, und welches ich mir schon zich mal durchgelesen habe und wieder durchlesen werde. Oder die Herzklopf-Serie (Lucy, Tina, Kari & Marisa) hat mir gefallen und war für uns Mädchen wie geschaffen.
Sommer der Veränderungen von
Willo Davis Roberts konnte auch bei mir punkten. Ein Sommerkrimi, der viel zu schnell vorrüber ging. Im Grunde genommen hat mir jedes Buch gefallen, welches ich erhalten habe. 

Besitzt ihr noch Bücher aus eurer Jugend und wollt sie einfach nicht wegschmeißen?

Beautybloggerin auf Youtube - Eine unter Vielen?

Ich muss gestehen, ich war nie der größte Youtubefan. Das Einzige, was ich mir in vergangener Zeit öfters mal angeschaut habe, waren Videos von Fernsehkritik Tv. Gerade die Interviews haben mich sehr interessiert. Doch seit einiger Zeit bin ich dann doch wieder öfters auf Youtube unterwegs, um nach diversen Hauls & Aufgebraucht-Videos zu schauen (ich suchte ja schon diverse Aufgebraucht-Beiträge auf herkömmlichen Blogs).

Je mehr man sich solche Art von Videos anschaut, desto größer ist die Lust, es selbst einmal probieren zu wollen. Zumindest spielt man in Gedanken damit. Das dann auch in die Tat umzusetzen, ist eine ganz andere Sache. Vorher macht man sich über so viele Dinge Gedanken:
gutes Equipment, möglichst ansprechender Hintergrund (ich mag ja diese Videos mit großen Weißanteil^^), ist es besser sich geschminkt/ungeschminkt zu zeigen, wie ist die Aussprache bei total kompliziert klingenden Produktnamen (und mir wäre es äußert unangenehm, die falsch auszusprechen oder zu betonen), wie geht man mit Feedback, insbesondere Haterkommentare um ... So schwankt man zwischen "Ich will das jetzt unbedingt selbst ausprobieren" und "Lieber nicht. Ich habe Angst dass..." Und ein weiteres, nicht unwichtiges Detail (was dann wohl auch der Hauptgrund ist, warum ich bisher keine Videos aufgenommen habe); ich kann mir keine Videos anschauen, in dem ich selbst vorkomme. Mir ist es schon unangenehm, alte Aufnahmen von Familienfeiern anzuschauen und zu sehen, wie ich als kleines Mädchen munter durch die Reihen hüpfe/tanze. Vllt. wäre aber das gerade die Lösung: Ab ins kalte Wasser und Videos drehen um die Scheu zu verlieren.

Sollte ich es jedoch wirklich einmal in Erwägung ziehen, Videos zu drehen, dann zu Beginn erstmal mit Aufgebraucht-Videos. Oder vllt. das eine oder andere Haul (aber da müsste schon eine Menge zusammenkommen und allein für den Blog/das Video will ich nichts kaufen, nur um viel präsentieren zu können). Später könnte ich mir auch DIY-Anleitungen vorstellen. Alles andere wäre mir zu persönlich; insbesondere wenn es um Themen wie Schwangerschaft, SVV, Magersucht etc. gehen würde. Themen, die junge Mädchen beschäftigen und nicht so recht wissen, wohin mit ihren Gedanken & Gefühlen. (Triggernde) Videos gibt es zu Genüge. Auch Personen die vermeintlich helfen wollen (aber noch nie damit in Kontakt gekommen sind), können ganz schnell das Gegenteil erreichen und eine wahre Flut an Haterkommentaren auf sich ziehen. Ab einer bestimmten Abonenntenanzahl hat man irgendwo eine Vorbildfunktion. Gerade bei jüngeren Zuschauern. Und da kann es bei dem einen oder anderen Video ganz schnell passieren, das man es in den falschen Hals bekommt.

Habt ihr schon einmal mit den Gedanken gespielt, Videos zu drehen und auf Youtube zu veröffentlichen? Habt ihr euch vorher darüber Gedanken gemacht oder einfach drauf-los gedreht?


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